Johannes Gutenberg hat im 15. Jahrhundert den modernen Buchdruck erfunden, WordPress 5.0 erfindet einen neuen Editor.

Die Googlesuche mit den Begriffen „WordPress“ und „Gutenberg“ spuckt 21 500 000 Ergebnisse aus – ich beschränke mich daher in meinen Ausführungen nur auf meine eigenen Erfahrungen.

Ich benutze seit Sommer 2018 ausschließlich nur den neuen – momentan nur als Plugin enthaltenen Editor. Und ich komme sehr gut zurecht damit. Zuerst habe ich natürlich nach Themes gesucht, deren Thementwickler sich bereits auf Gutenberg fokussiert haben.

Mit Pukeko arbeitet Elmastudio.de mit Hochdruck daran, ein modernes, auf Gutenberg basierendes Theme zu entwickeln. Die Fortschritte durch die einzelnen Updates – jene von Pukeko und jene des Gutenberg-Plugins – mitzuerleben, war ziemlich spannend. Und wenn es im Back-End einmal ein bisschen unübersichtlich ist, kann ich vorübergehend damit leben, wenn das Front-End gut ausschaut. Meine Webseite www.tollpatsch.at ist das zugehörige Testprojekt.

Auch das Theme Hemingway von Anders Norén – ich benutze es auf dieser Seite – ist bereits komplett auf Gutenberg umgestellt.

Sehr erfreulich ist in beiden Fällen, wenn die Themeentwickler mit Support hilfreich zur Seite stehen. Danke an dieser Stelle an alle.

Nach meinem Motto „so wenig wie möglich und so viel wie notwendig“ möchte ich meine Inhalte gut designen, ohne mich von vornherein auf ein fixes Theme festzulegen. Mit Gutenberg-Blöcken sind die Seiten und Beiträge für den Betrachter der Webseite in jedem Gutenberg unterstützendem Theme in Ordnung.
Aber Achtung: Customizer-Anpassungen sind bei jedem Theme neu vorzunehmen und gehen bei einem vorübergehenden Themetest auch verloren.